Pre-Conference Workshops 2026

Forschungswerkstatt für Projekte der Versorgungsforschung für Kinder und Jugendliche

Dauer: max. 4 Stunden (inkl. Pausen)
max. Teilnehmerzahl: 15 Personen
Zielgruppe: Forschende mit laufenden oder konkret geplanten Versorgungsforschungsprojekten (alle Projektphasen)
Kosten: 75,00 € p.P.
Moderation:
Prof. Dr. Laura Inhestern

Beschreibung:

Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Versorgungsforschungsprojekte zu reflektieren und sich auszutauschen. Konkrete Fragestellungen aus der Runde der Teilnehmenden sollen dabei explizit in den Fokus genommen werden. Mithilfe der Nutzung der kollektiven Expertise der Teilnehmenden und der Workshopleitung können so wichtige Themen der Versorgungsforschung für Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden. Durch den Werkstattcharakter des Workshops können Synergien identifiziert und genutzt werden sowie Kooperationspotentiale und Netzwerke ausgebaut werden.

Vorbereitung:

Zur Vorbereitung werden die Teilnehmenden gebeten, bis zum 30.08.2026 bei der Workshopleitung eine kurze Projektvorstellung (Titel/Arbeitstitel, Projektphase, eine konkrete Diskussionsfrage und Herausforderungen in der Durchführung) einschließlich ihrer möglichst konkreten Fragestellungen einzureichen. Teilnehmenden, die derzeit nicht in einem Versorgungsforschungsprojekt für Kinder und Jugendliche tätig sind, werden eingeladen, dennoch Themen oder Fragestellungen einzureichen.

Peer Support Workshop „Projektmanagement und Fallstricke in Versorgungsforschungsstudien"

Dauer: max. 4 Stunden (inkl. Pausen)
max. Teilnehmerzahl: 15 Personen
Zielgruppe: Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Kosten: 75,00€ p.P.
Moderation:
Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu & Prof. Dr. Nadine Scholten

Beschreibung:

Während wissenschaftliche Fachkongresse vorwiegend Raum für die Präsentation gereifter Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten, können Nachwuchswissenschaftler/innen ebenso viel vom Austausch mit Peers zu alltäglichen Herausforderungen in der Projektarbeit profitieren. Der 4-stündige Workshop schafft eine offene und interaktive Plattform, auf der Sie Ihre Probleme, Zweifel und Herausforderungen in Bezug auf alle Phasen des Forschungsprozesses teilen, voneinander lernen und ein unterstützendes Netzwerk aufbauen können.

Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler/innen, die ihre ersten empirischen Versorgungsforschungsprojekte planen oder durchführen. Hierzu gehören ebenso empirische Abschlussarbeiten oder Promotionsvorhaben. Die Inhalte des Workshops bestimmen Sie als Teilnehmende. Im Mittelpunkt stehen ausschließlich die Fragen und Probleme, die Sie aus Ihrer eigenen Projektarbeit mitbringen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt.

Vorbereitung:

Wir bitten Sie, mach der Anmeldung den Moderatorinnen ein kurzes Exposé zu einem für Sie relevanten Problemfeld in der Studienplanung oder -durchführung zuzusenden (z. B. Probleme bei der Rekrutierung, Unsicherheiten im Studiendesign oder Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Praxispartner/innen). Dieses werden Sie im Workshop in den Kleingruppen vorstellen und Gelegenheit erhalten, Ihr Anliegen mit Ihren Peers zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

„Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland“ – eine Arbeitstagung des DNGK

Dauer: max. 6 Stunden (inkl. Pausen)
max. Teilnehmerzahl: 60 Personen
Zielgruppe: DNGK-Mitglieder
Kosten: DNGK-Mitglieder: 60,00€ p.P.
              DNGK-Studenten: 30,00€ p.P.
              Nichtmitglieder: 100,00€ p.P.
Moderation:
Prof. Dr. Eva Maria Bitzer & Prof. Dr. Stephanie Stock

Ablaufplan:

Eröffnung/Begrüßung/ Stand der Dinge

11:30 bis 13:00: Erste Runde von 3 Workshops

13:00 bis 13:30 Pause

13:30 bis 15:00 2. Runde der 3. Workshops

15:00 bis 15:30: Pause

15:30 bis 17: Plenum. Berichte aus den Workshops,

Podiumsdiskussion mit den Vertreter:innen der Selbstverwaltung und Selbsthilfe - nächste Schritte

Perspektivwechsel live: Herausforderungen in der partizipativen Forschung mittels Improvisationstheater erleben und lösen

Dauer: 2 Stunden
max. Teilnehmerzahl: 40 Personen
Zielgruppe: Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen
Kosten: 30,00€ p.P
Moderation:
Dr. Theresia Krieger, PD Dr. Ann-Kristin Folkerts, Dipl.-Psych. Anne Baumann & Dr. Sandra Salm

Beschreibung:

Partizipation gilt als zentrales Leitprinzip moderner Gesundheitsforschung. Zugleich sind Erfahrungen, Erwartungen und Verständnisse in der Praxis oft uneinheitlich. Der Workshop greift diese Spannungsfelder auf und verbindet eine kompakte theoretische Einordnung mit einem erlebnisorientierten Zugang.
Zu Beginn werden zentrale Ziele, Qualitätskriterien und Wirkungen partizipativer Forschung im Gesundheitsbereich skizziert sowie Einblicke in den methodischen „Werkzeugkoffer“ gegeben. Dies schafft eine Grundlage für die anschließende praktische Vertiefung.

Im Zentrum steht ein Fallbeispiel, das durch szenische Improvisationen dargestellt wird. Die Moderatorinnen spielen die Szenarien zunächst vor, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. In einem jeweils zweiten Durchgang übernehmen die Teilnehmenden hierbei Rollen, greifen aktiv in das Geschehen ein und gestalten den Fortgang der „Story“ mit. So werden typische Herausforderungen entlang des Forschungszyklus – etwa ethische Fragen, Ressourcenverteilung oder unterschiedliche Partizipationsverständnisse – sowie verschiedene Handlungsoptionen unmittelbar erfahrbar.
Gezielte Reflexionsphasen zwischen den Szenen verknüpfen das Erlebte mit der Theorie. Der multimodale Ansatz – Hören, Sehen, Handeln und Reflektieren – fördert nachhaltige Lernprozesse und stärkt die Fähigkeit zum Perspektivwechsel als zentrale Kompetenz in der Forschung mit und für Menschen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme. Wer partizipative Forschung nicht nur verstehen, sondern erleben und reflektieren möchte, findet hier Raum zum Ausprobieren und Mitgestalten.

Reflexionsfragen zur Vorbereitung:

Woran würden Sie als beteiligte Person erkennen, dass Ihre Mitwirkung in einem Forschungsprojekt wirklich zählt – und wie würde sich das anfühlen?