Pre-Conference Workshops 2026

Bitte beachten Sie, dass die Registrierung für die Workshops nur bis zum 18.09.2026 möglich ist.

„Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland“ – eine Arbeitstagung des DNGK

Das DNGK veranstaltet am Mittwoch, dem 22.9.2026 2026 seine 4. Jahrestagung. Sie findet in Kooperation mit der AG Gesundheitskompetenz des Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) als Pre-Conference zum 25. Kongress Versorgungsforschung (23. bis 25. September 2026) in Köln statt.

Jahrestagung DNGK am 22. September 2026: „Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland“ – eine Arbeitstagung des DNGK

Unter dem Titel "Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland“ – eine Arbeitstagung des DNGK“ wird sich die Tagung im ersten Teil in fünf parallelen Workshops mit fünf spannenden Themen befassen:

Mit internationaler Beteiligung wagen wir eine Bestandsaufnahme zur Gesundheitskompetenzforschung in Deutschland und den Niederlanden, werden uns mit den Möglichkeiten, organisationalen Gesundheitskompetenz verbindlich verankern, befassen und nicht zuletzt stehen die Themen "Künstliche Intelligenz und verlässliche Gesundheitsinformationen", "Risikokommunikation und Leichte Sprache" sowie die „Schlüsselrolle der Gesundheitsfachberufe“ auf dem Programm.

Im zweiten Teil der Veranstaltung planen wir ein großes Worldcafe im Plenum zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz. Die Ergebnisse aus Workshops und World Café bilden den Ausgangspunkt für die abschließende Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Praxis, Politik und Wissenschaft.

Dauer: 13:30 bis 18:30
Anschließend: Get together
max. Teilnehmerzahl: ca. 80 Personen
Veranstaltungsort: Uni Campus Köln, MTI Gebäudenummer 044b, Joseph-Stelzmann-Str. 50 https://maps.uni-koeln.de/?building=044b
Zielgruppe: Gesundheitskompetenz interessierten Menschen, unabhängig von ihrer Mitgliedschaft im DNGK oder DNVF
Kosten: DNGK/DNVF-Mitglieder: 60,00€ p.P.
DNGK/DNVF-Studenten: 30,00€ p.P.
Nichtmitglieder: 100,00€ p.P.
Moderation: Prof. Dr. Eva Maria Bitzer & Prof. Dr. Stephanie Stock

Hier geht es zum aktuellen DNGK Programm:

Beschreibung:

Unter dem Titel "Stand der Gesundheitskompetenzförderung in Deutschland“ – eine Arbeitstagung des DNGK“ wird sich die Tagung im ersten Teil in vier parallelen Workshops mit vier spannenden Themen befassen:

WS1: Gesundheitskompetenz-forschung in Deutsch-land und den Niederlanden: Entwicklungen und Herausforderungen Moderation: Susanne Jordan, Monique Heijmanns, Eva Bitzer

WS2: Organisationale Gesundheitskompetenz verbindlich verankern: Von Leitsätzen des Nationalen Aktionsplans zu Praxisinstrumenten Moderation: Katharina Rathmann, Inga Münch, Jürgen Soffried, Christoph Schmotzer

WS3: Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen in KI-gestützten Anwendungen: zu Nutzerzentrierung, Verlässlichkeit, Technik & Integrität Kerstin Berr, Carola Galatsidas, Susanne Melin, Inga Münch, Fülop Scheibler, Sebastian Schmidt-Kähler, Natalie Tutzer

WS4: Risikokommunikation und Visualisierungen in Gesundheitsinformationen: Aktuelle Perspektiven aus der Leichten Sprache Moderation: Sarah Ahrens, Friederike Günther, Merle Schindler

WS 5: Gesundheitsberufe als Schlüssel zur Gesundheits-kompetenz: Kommunikation und Information in Lebenswelt und Gesundheitssystem gestalten Moderation: Silke Kaufmann, Ina Backer, Hanna Schwendemann, Stefanie Rupp, Eva Denysiuk, Barabara Fillenberg, Julia Steinmann, Ma-ria Marchwacka, Andrea Warnke

Eine ausführliche Beschreibung der fünf Workshops finden Sie auf der Website des DNGK.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Portal zum Hauptkongress unter dem Stichwort „Registrierung“ und ist auch ohne Anmeldung zum Hauptkongress möglich. >> Zur Anmeldung

Forschungswerkstatt für Projekte der Versorgungsforschung für Kinder und Jugendliche

Dauer: 14:00 Uhr- 18:00 Uhr (inkl. Pausen)
max. Teilnehmerzahl: 15 Personen
Zielgruppe: Forschende mit laufenden oder konkret geplanten Versorgungsforschungsprojekten (alle Projektphasen)
Kosten: 75,00 € p.P.
Moderation:
Prof. Dr. Laura Inhestern, PD Dr. Antje Hammer, PD Dr. Silke Pawils

Beschreibung:

Ziel des Workshops ist es, gemeinsam Versorgungsforschungsprojekte zu reflektieren und sich auszutauschen. Konkrete Fragestellungen aus der Runde der Teilnehmenden sollen dabei explizit in den Fokus genommen werden. Mithilfe der Nutzung der kollektiven Expertise der Teilnehmenden und der Workshopleitung können so wichtige Themen der Versorgungsforschung für Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden. Durch den Werkstattcharakter des Workshops können Synergien identifiziert und genutzt werden sowie Kooperationspotentiale und Netzwerke ausgebaut werden.

Vorbereitung:

Zur Vorbereitung werden die Teilnehmenden gebeten, bis zum 30.08.2026 bei der Workshopleitung eine kurze Projektvorstellung (Titel/Arbeitstitel, Projektphase, eine konkrete Diskussionsfrage und Herausforderungen in der Durchführung) einschließlich ihrer möglichst konkreten Fragestellungen einzureichen. Teilnehmenden, die derzeit nicht in einem Versorgungsforschungsprojekt für Kinder und Jugendliche tätig sind, werden eingeladen, dennoch Themen oder Fragestellungen einzureichen.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Portal zum Hauptkongress unter dem Stichwort „Registrierung“ und ist auch ohne Anmeldung zum Hauptkongress möglich. >> Zur Anmeldung

Perspektivwechsel live: Herausforderungen in der partizipativen Forschung mittels Improvisationstheater erleben und lösen

Dauer: 14:00 - 16:00 Uhr
max. Teilnehmerzahl: 20 Personen
Zielgruppe: Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen
Kosten: 30,00€ p.P
Moderation:
Dr. Theresia Krieger, PD Dr. Ann-Kristin Folkerts, Dipl.-Psych. Anne Baumann & Dr. Sandra Salm

Beschreibung:

Partizipation gilt als zentrales Leitprinzip moderner Gesundheitsforschung. Zugleich sind Erfahrungen, Erwartungen und Verständnisse in der Praxis oft uneinheitlich. Der Workshop greift diese Spannungsfelder auf und verbindet eine kompakte theoretische Einordnung mit einem erlebnisorientierten Zugang.
Zu Beginn werden zentrale Ziele, Qualitätskriterien und Wirkungen partizipativer Forschung im Gesundheitsbereich skizziert sowie Einblicke in den methodischen „Werkzeugkoffer“ gegeben. Dies schafft eine Grundlage für die anschließende praktische Vertiefung.

Im Zentrum steht ein Fallbeispiel, das durch szenische Improvisationen dargestellt wird. Die Moderatorinnen spielen die Szenarien zunächst vor, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. In einem jeweils zweiten Durchgang übernehmen die Teilnehmenden hierbei Rollen, greifen aktiv in das Geschehen ein und gestalten den Fortgang der „Story“ mit. So werden typische Herausforderungen entlang des Forschungszyklus – etwa ethische Fragen, Ressourcenverteilung oder unterschiedliche Partizipationsverständnisse – sowie verschiedene Handlungsoptionen unmittelbar erfahrbar.
Gezielte Reflexionsphasen zwischen den Szenen verknüpfen das Erlebte mit der Theorie. Der multimodale Ansatz – Hören, Sehen, Handeln und Reflektieren – fördert nachhaltige Lernprozesse und stärkt die Fähigkeit zum Perspektivwechsel als zentrale Kompetenz in der Forschung mit und für Menschen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – entscheidend sind Neugier, Offenheit und die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme. Wer partizipative Forschung nicht nur verstehen, sondern erleben und reflektieren möchte, findet hier Raum zum Ausprobieren und Mitgestalten.

Reflexionsfragen zur Vorbereitung:

Woran würden Sie als beteiligte Person erkennen, dass Ihre Mitwirkung in einem Forschungsprojekt wirklich zählt – und wie würde sich das anfühlen?

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Portal zum Hauptkongress unter dem Stichwort „Registrierung“ und ist auch ohne Anmeldung zum Hauptkongress möglich. >> Zur Anmeldung